Die Häuser schweigen

Das Wohnhaus der Seemüller stammte aus den 50er Jahren und hat in seiner sechzigjährigen Geschichte bestimmt einiges gesehen und erlebt. Wieviele Menschen hat es wohl behütet, wieviel Lachen gehört, wieviele Geschichten erlebt, Dramen, Glück, Krankheit und Tod? Wieviel Freude oder Trauer? Wenn es das nur erzählen könnte. 
Daher ist es schon ein wenig traurig, wenn ein altes Haus abgerissen wird: es ist unwiderbringlich. Aber bei aller Sentimentalität hat es uns den Blick auf ein noch viel älteres Haus – die Mühle – freigegeben, das noch viel erlebt hat und in dessen Mauern sich vermutlich noch viel mehr Geschichten verstecken. Aber auch die alte Mühle schweigt!
Was uns richtig gut gefällt: wenn man den Feldweg zur Seemühle folgt und um die letzte Rechtskurve fährt, dann hat man nun einen traumhaft schönen Blick auf das Mühlrad!