Die Staufer waren da!

Einer der berühmtesten Staufer war Friedrich Barbarossa. Den konnte man sich aufgrund seines Zusatzes „Roter Bart“ in der Schule gut merken. Aber er ist mir v.a. deshalb in Erinnerung geblieben, weil er im Jahr 1190 n.Chr. ERTRANK. In der heutigen Südosttürkei. Ich konnte das damals kaum glauben: dass ein Feldherr und Kämpfer nicht auf dem sog. „Feld der Ehre“ verstarb, sondern jämmerlich ertrank. Konnte er nicht schwimmen? Ist er beim Ritt durch den Fluss vom Pferd gefallen? Hat er seine Wäsche waschen wollen (machte man das auf Kreuzzügen? Und wenn ja, wer ?) und ist unglücklich ausgerutscht?

Das beschäftige mich damals in der 8. Klasse so sehr, dass ich nicht mehr mitbekam, wie es mit den anderen Staufern weiterging. Bei wikipedia steht aber, dass es sie bis ins 13. Jahrhundert gab und ein Stauferkönig namens Konrad ein „Herzog von Franken“ war. Den wiederum kenne ich v.a. von Schirmmützen mancher Herren, die auf diese Art (unfreiwillig?) Werbung für eine unterfränkische Biersorte machen.

Die Staufer waren Ende Juni nun auch im Baumhaushotel. Echt jetzt? Die Staufer? Moment, ich schaue nochmal nach. Ach so, nein, es war die Firma „Staufen“. Sie hat ihre Mitarbeiter in das Baumhaushotel eingeladen und ordentlich sportlich herausgefordert. Ertrunken ist dabei aber erfreulicherweise keiner