Wikipedia: „Das Fensterln ist eine inzwischen fast bedeutungslos gewordene Aktivität der Brautwerbung, das im historischen süddeutschen Raum (einschließlich dem heutigen Österreich) verbreitet war. Dabei machte der Mann des Nachts heimlich der Geliebten seine Aufwartung, indem er mit Hilfe einer Leiter zum betreffenden Fenster kletterte und gelegentlich dann dort Einlass ins Schlafgemach fand.“ 
Was Wikipedia nicht weiß: es gibt auch ein Fensterln am Tag. Dabei schlendert der Mann durch die Gassen (in diesem Fall Karlstadts) und macht Fenstern an Fachwerkhäusern seine Aufwartung. Ein Zoom am Fotoapparat erspart die Leiter. 
Das Ganze diente in unserem Fall der Suche nach geeigneten Fenstern für die Seemühle. Von einteilig über vier- bis hin zu achtteilig ist an Fachwerkhäusern alles möglich – jetzt quälen wir uns wieder mit der Wahl…